spanischer bau standesamt

Sanierung des denkmalgeschützten StandesamtES Köln 2001-2003

Leistung

Verantwortliche Projektleitung der KG 300

Objektüberwachung HOAI LP8


Beschreibung
In den Jahren 1608 bis 1615 wurde der historische Spanische Bau im Stil der niederländischen Spätrenaissance errichtet. Schon damals wurde er für Sitzungen, Versammlungen und natürlich auch für Feste genutzt. Durch seine Lage am Rathausplatz wurde er von den Kölner*innen damals "Neues Rathaus" oder auch einfach nur "Neuer Bau" genannt. Den Namen Spanischer Bau bekam er erst Mitte des 19. Jahrhunderts, da sich rund 200 Jahre vorher hier die Spanische Liga, das katholische Militärbündnis im  Dreißigjährigen Krieg, versammelte. Später befanden sich Gerichte und Ämter der Stadtverwaltung in dem Gebäude.

Bei der inneren Sanierung des Spanischen Baus wurde der Charakter und die Identität des Baudenkmals so weit wie möglich erhalten. Das Gebäude wurde vollständig revitailisiert.
Größere Veränderungen waren die Schließung des Arkardenhofes und die Errichtung von zwei Trauzimmern. Der Innenhof an der Portalsgasse wurde zu einem lichtdurchfluteten Raum umfunktioniert. Die besondere Aufgabe bei dem mit Seilen unterspannten Dach bestand darin, die Kissendachform mit dem trapezförmigen Grundriss in Einklang zu bringen. Die Planung erfolgte durch die Firma Lamparter, in enger Abstimmung mit dem Ingenieurbüro IBS, Professor Sobek, Stuttgart.

Auftraggeber 

Wolffertz GmbH

Architekt
Oxen und Römer, Hürth

Fotonachweis

© Rheinisches Bildarchiv Köln