opeR der stadt köln

Generalsanierung des Opern- und Schauspielhauses Köln 2015-2016

Leistung

Projektsteuerung im Auftrage des Büros Zarinfar, 2015
Beratender Ingenieur für die Bühnen Köln, 2016


Beschreibung

Am 4. Juni 1955 fand die Grundsteinlegung für den Kölner Opernbau nach den Plänen des Architekten Wilhelm Riphahn statt. Das Opernhaus mit ca. 1.300 Plätzen weist keine umlaufenden Ränge im Zuschauerraum auf. Vielmehr ragen höhenmäßig versetzt Balkons in das Auditorium und gewähren allesamt einen frontalen Blick auf die Bühne. Das Gebäude wurde bei der Eröffnung 1957 von der Presse als „schönster Theaterbau“ Deutschlands gerühmt.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble sollte unter Einbeziehung der Opernterrassen generalsaniert werden. Ziel der Baumaßnahme war eine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigung infrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eine Optimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin sollte die Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und die gesamte Bühnentechnik erneuert werden.

Im Juni 2012 begannen die umfangreichen Sanierungsarbeiten des seit 1989 unter Denkmalschutz stehenden Opernhaus-Ensembles. Die zum November 2015 geplante Wiedereröffnung wurde kurzfristig im Juli 2015 durch die Stadt Köln verschoben. 


Das Opernhaus-Ensemble befindet sich seit 2016 in einem faktischen Baustopp (Status 9_2020).


Auftraggeber
zarinfar GmbH, Projektmanagement und Projektsteuerung, Köln 2015

Bühnen der Stadt Köln, Köln 2016


Architekt
HPP Architekten GmbH, Düsseldorf
Theater Projekte Daberto + Kollegen, München

Fotonachweis
HPP Architekten GmbH, Düsseldorf